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Traditionelle chinesische Medizin

Akupunktur                                                    

Traditionelle chinesische MedizinDie Akupunktur ist ein Bestandteil der TCM (Traditionellen chinesischen Medizin). Die Nadeltherapie ist schon vor ca. 2200 Jahren im Fernen Osten entwickelt worden. Grundlage sind die Lehren von Yin und Yang und dem Fluss der Lebensenergie Qi. Das Zusammenspiel von Yin und Yang erzeugt Qi, unsichtbare Lebensenergie, die in den Meridianen (Leitbahnen = Energietransportbahnen) fließt. Es gibt 12 Hauptmeridiane, die meist nach den Organen benannt sind, durch die sie fließen. Entlang den Hauptmeridianen befinden sich 361 Akupunkturpunkte, die wiederum als Öffnung, Zu- und Abfluss von Qi charakterisiert sind. Durch Akupunkturnadeln kann der Qi-Fluss an diesen Punkten verlangsamt oder beschleunigt werden.

Zur Behandlung wird der Patient zunächst ruhig und entspannt gelagert. Man verwendet sehr feine, dünne Nadeln aus Stahl, selten aus Gold oder Silber.

Beim Setzen der Nadel wird das sog. DE-Qi-Gefühl ausgelöst, das als ein unterschiedlich starkes dumpfes, drückendes, elektrisierendes, kribbelndes angespanntes oder wärmendes Gefühl spürbar wird.

Die Behandlungsdauer beträgt meist 15 – 30 Minuten.
Bei Schmerzerkrankungen sollte nach 5 – 10 Sitzungen eine Wirkung auftreten.
Bei akuten Beschwerden beträgt der Intervall 2 – 4-mal,
bei chronischen länger bestehenden Erkrankungen meist 1-mal pro Woche mit einer Behandlungsdauer von Wochen bis Monaten.
Akupunktur kann mit Schröpfkopfmassage, Moxibustion und / oder Tui Na Massage gekoppelt werden.

AkupunkturAkupunktur kann auch sehr gut in Kombination mit Cranio Sacral Therapie oder Viszeral Therapie durchgeführt werden.


Indikationen

 

Schröpfen und Schröpfkopfmassage      

Schröpfen und SchröpfkopfmassageDas Schröpfen ist mehr als 5000 Jahre alt. Durch das Schröpfverfahren wird eine Reizwirkung ausgelöst, die Energieblockaden auflöst, die Selbstregulation aktiviert und den Heilungsprozess in Gang bringt. Schröpfbehandlungen werden meist im Rahmen der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) angewandt, sind aber auch in der europäischen Volksmedizin bekannt. Schröpfen verschafft vor allem bei Schmerzzuständen Linderung, baut Verspannungen ab und leitet Stoffwechselprodukte aus. Mittels eines brennenden Wattebausches oder eines Gummiballs wird in einem Glas ein Unterdruck erzeugt und das Glas dann auf die betreffende Hautregion aufgesetzt, wo es eine Sogwirkung ausübt.


Indikationen sind beispielsweise

Häufig wird es in Kombination mit Akupunktur oder anderen Techniken angewandt.

Bei der Schröpfkopfmassage wird die Haut vorher mit einer Creme oder Öl gleitfähig gemacht und dann das Schröpfglas auf der Haut verschoben.

 

 

Tui Na Massage                                              

Tui Na MassageTui – bedeutet Schieben, Stoßen, / Na bedeutet Greifen, Ziehen. Dies sind zwei wichtige Techniken aus einer Behandlungsmethode, die in China im Rahmen der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) schon seit Jahrtausenden praktiziert wird.

Drücken, Schieben, Rollen, Reiben, Kreisen, Vibrieren, Kneten sind Grundtechniken dieser Methode, die auf das Meridiansystem des Körpers ausgerichtet ist. Durch Tui Na Massage werden die Stauungen und Blockaden in den Meridianen (Leitbahnen) gelöst und der Energiefluss harmonisiert. Im Vergleich zu bekannten Techniken werden sowohl oberflächliche als auch tiefe Schichten des Energiesystems erreicht.


Indikationen sind

Die Massage kann aber auch als vorbeugende Maßnahme eingesetzt werden.

 

 

Moxibustion                                                    

Moxibustion Es handelt sich um eine Form der Wärmebehandlung, oft unterstützend zur Akupunktur. Moxakraut besteht aus den getrockneten fermentierten Blättern des Beifußkrautes. Das glimmende Moxakraut erzeugt eine milde und zugleich tief eindringende Wärme und setzt gleichzeitig ätherische Öle frei. Die zugeführte Wärme vertreibt Nässe und Kälte.

Die Moxazigarre wird flächig angewendet und wirkt wärmend und kräftigend. Es können auch Moxakegel eingesetzt werden oder Moxawolle wird direkt auf die Akupunkturnadel aufgesetzt. Dabei erwärmt das glimmende Moxakraut die Nadel und dringt tief in den zu behandelnden Akupunkturpunkt ein.

 

Sie wird bei

angewandt. 

 

 

Ohrakupunktur – Aurikuloakupunktur       

Ohrakupunktur – Aurikuloakupunktur In der chinesischen Kultur reicht die Erwähnung der Ohrakupunktur bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. zurück. Im Gegensatz zur Körperakupunktur wurde die Ohrakupunktur in China nicht weiterentwickelt. Erst die Veröffentlichungen des französischen Arztes Paul Nogier zur Ohrakupunktur 1957 weckten das Interesse der Ärzte für Traditionelle Chinesische Medizin  und es entwickelte sich eine chinesische Schule für Ohrakupunktur.

Nach der chinesischen Medizintheorie korrespondieren über 120 Akupunkturpunkte an jedem Ohr mit bestimmten Körperzonen.

Laut der Studien des franz. Arztes Dr. Nogier verkörpert das Ohr ein auf den Kopf gestellter Embryo. Er legte 30 Hauptpunkte fest, die bestimmte Körperzonen reflektieren. Losgelöst von der chinesischen Akupunktur ist die Aurikuloakupunktur eine eigenständige Methode.

Zunächst wird der Punkt im Ohr gesucht, der für die Problematik in Frage kommt. Die richtige Stelle wird sich als schmerzhaft herausstellen, was klassischerweise mit einem dünnen Stäbchen getestet werden kann. Für die Behandlung verwendet man kurze Stahlnadeln, ggf. Gold- oder Silbernadeln. Durch Dauernadeln kann ein Reiz über einen längeren Zeitraum ausgeübt werden (beispielsweise 1 Woche). Auch Samen oder Magnetkügelchen können zum Einsatz kommen.

Da der gesamte Mensch, also Körper, Geist und Seele projiziert wird, sind auch die Behandlungsmöglichkeiten vielfältig.

Bei fachgerechter Anwendung ist die Methode nebenwirkungsfrei. Sie kann mit der Körperakupunktur oder anderen Techniken kombiniert angewandt werden.